Frauen Meisterschaft 2021 Restart

Aufgrund Corona wird in der Frauen Meisterschaft in diesem Jahr nur eine einfach Runde gespielt
Die Thuner Frauen starteten mit drei Auswärtspartien. Je eine in Basel, Zürich und Horgen.

Da die Herren NLA und Frauen NLD als Semi Professionelle Liga eingestuft wurde, konnten die Trainings Mitte März wieder gestartet werden. Trainieren konnten die Frauen in der Halle jedoch nicht wie gewohnt im Hallenbad Oberhofen sondern in Aeschi. Dies weil die Migros sich trotzt mehreren Anfragen nicht bereit war, den Frauen die Trainings in Oberhofen zu ermöglichen. Dank dem Entgegenkommen von Aeschi, konnte das Team überhaupt trainieren. Da in Aeschi kein normales Wasserballtor vorhanden war,  bestand das Training vor allem aus Schwimmen und einem rudimentären Balltraining. Wir sind Aeschi sehr dankbar, denn sonst wäre eine Teilnahme an der Meisterschaft kaum möglich gewesen. Vielen Dank!

So fand das erste Spiel am 30.4. in Basel statt, wo erstmals seit einem halben Jahr auch wieder auf ein Wasserballtor geschossen werden konnte. Sowohl die Teaminternen Abläufe als auch die Schussgenauigkeit. waren verständlicherweise noch nicht dort wo sie sein sollten. Dennoch zeigten die Thunerinnen ein gutes Spiel und mussten sich erst im letzten Viertel von Basel leicht distanzieren lassen. Am Ende stand ein 9:7 für die Baslerinnen auf der Anzeigetafel.

Dank dem entgegenkommen des Strandbades, konnte dann ab Mai draussen in gewohnter Umgebung trainiert werden. Wie wir allen wissen spielte das Wetter selten mit und die kalten Bedingungen waren für Alle ein Herausforderung.

Mitte Mai spielte das Team in Zürich. Mit einer konzentrierten und guten Teamleistung resultierte ein 20:5 für die Thunerinnen und somit der erste Saisonsieg. Die Saison war nun lanciert und die nächsten Spiele folgen Schlag auf Schlag.

Den schon eine Woche später folgte der Auftritt in Horgen. Horgen konnte sich gegenüber letztes Jahr nochmals verstärken. Mit Lotti Verhagen, welche zuvor einige Saison in Holland absolvierte, spielt eine weiteres Mitgliede der Elite Nationalmannschaft in Horgen. Somit avancierte Horgen zum Meisterschaftsfavoriten Nummer 1.
Dies bekamen dann auch die Thunerinnen zu spüren, sie begannen in Horgen stark, dominierten das erste Viertel und hätten dieses Viertel mit mindestens 2 Toren Vorsprung gewinnen müssen. Aufgrund der fehlenden Effizient resultiert jedoch nach dem ersten Abschnitt ein 3:2 für Horgen. Im zweiten Viertel lief dann in der Thuner Offensive zu wenig und Horgen bauten seinen Vorsprung auf 5 Tore aus. Die zweite Spielhälfte war dann vom Score her wieder ausgeglichener, der Rückstand konnte jedoch nicht mehr reduziert werden. So resultierte am Ende trotz eines guten Spiels und einem bis zum Ende stark kämpfenden Thuner Teams ein 14:7 für Horgen.