Frauen Meisterschaft Ende Quali mit starkem Spiel

Zum Ende der Qualifikation gastierte am Freitagabend das punktelose Zug in Thun und am darauffolgenden Tag spielten die Thunerinnen in Winterthur, welches das entscheidenden Spiel um den dritten Rang war.

Gegen Zug war der Beginn der Thunerinnen ein wenig hektisch, da die Zugerinnen jeweils Ihren Goalie mit in den Angriff involvierten. Dies ist aufgrund einer Regeländerung seit letzter Saison gestattet. Dadurch hatte Zug den Vorteile jeweils in Überzahl zu agieren, mit dem Risiko, dass bei einem Ballverlust der Goalie nicht mehr rechtzeitig ins Tor zurückkehren kann. Dies wurde dann im ersten Viertel von den Thunerinnen auch ein paar Mal ausgenützt, so dass dieser taktische Schachzug von Zug nicht wirklich erfolgreich war. Die favorisierten Thunerinnen setzten sich am Ende klar mit 18:6 durch.

Am Samstag ging es gegen das punktgleiche Winterthur um den dritten Schlussrang der Qualifikation. Beide Teams hatten gegen Horgen und Basel verloren, konnten aber die restlichen Spiele siegreich gestalten.
Winterthur erwischte den besseren Start und konnte mit 2:0 in Führung gehen. Die Thunerinnen liessen sich aber nicht verunsichern und konnten aus einer starken Defensive auch im Angriff vermehrt Akzente setzen. Durch zwei Treffer von Michelle Dubach, wurde das Score noch im ersten Abschnitt ausgeglichen. Die Defensive funktionierte auch im weiteren Verlauf des Spieles hervorragend. Mit einer starken Leah Friedmann im Tor und einer agilen Verteidigung, mussten die Thunerinnen  den Gegnerinnen in den folgenden beiden Abschnitten nur 1 weiteres Tor zugestehen. Die Thunerinnen scorten ihrerseits jedoch 5 Mal und konnten sich so entscheidend absetzen. So stand es am Ende des 3. Viertels 3:7 zugunsten der Gäste aus Thun, es resultierte schlussendlich ein starkes 5:10.

Es war vor allem auch schwimmerisch ein sehr intensives Spiel, da versuchte das Heimteam Ihre Stärken auszuspielen. Die Gäste aus Thun, hielten aber hervorragend dagegen und hatten am Ende auch in diesem Bereich Vorteile.

Die Thunerinnen konnten sich in der Qualifikation von Spiel zu Spiel steigern und zeigten zum Abschluss ein sehr starke Leistung. Mit der mannschaftlichen Ausgeglichenheit sind sie unberechenbar und jede Spielerin lieferte Ihren Beitrag zu den positiven Erlebnissen in der Qualifikation. Wie sagte einst Berti Vogts zur deutschen Fussballnationalmannschaft: “Der Star ist die Mannschaft“. Genauso ist es auch in Thun, die einzelnen Mosaiksteinchen passen immer noch besser zusammen. Deutschland wurde am Ende mit Berti Vogts Weltmeister, wo die Reise der Thunerinnen enden wird, wird sich in den nächsten drei Wochen zeigen.

Mit dem PlayOff Viertelfinal am nächsten Sonntag gegen Zürich oder Lausanne geht es nun in die entscheidenden Phase der Meisterschaft. Aufgrund der verkürzten Saison, geht es Schlag auf Schlag. Der Viertelfinal wird in nur einer Partie entschieden. Im Halbfinal, welcher gleich in der anschliessenden Woche gespielt wird, würde dann ein weiteres mal Basel warten.

Tabelle der Qualifikation