Frauenmeisterschaft: Play-Off Halbfinale

Wie im letzten Jahr mussten die Thunerinnen im Play-Off Halbfinale gegen die in dieser Saison ungeschlagenen Baslerinnen antreten.
Leider reichte es auch dieses Jahr nicht zu einem Sieg, dies trotz zwei sehr guten Leistungen.

Das erste Spiel der best of three Serie wurde in Thun ausgetragen. Das Heimteam begann stark und führte in der Hälfte des ersten Abschnittes mit 3:1. Durch zwei technische Fehler wurden den Baslerinnen der Ausgleich quasi geschenkt. Dieses Szenario sollte sich durch das ganze Spiel durchziehen.

Die Thunerinnen machten das Spiel und holten im Ganzen 8 Strafen heraus (Basel 4). Das grosse Manko war auch in diesem Spiel die Chancenauswertung. Wie schon während der ganzen Saison gelang es den Thunerinnen nicht, die hart erkämpften Torchancen auch in Tore zu verwandeln. 

Es entwickelte sich ein körperbetontes Spiel, in welchem de Thunerinnen im zweiten Viertel eine kurze Schwächephase einzogen und die Baslerinnen mit 3 Toren davon ziehen konnten (Halbzeitstand 4:7).
Im dritten Viertel packten die Thunerinnen ihr bestes Spiel aus, die Baslerinnen konnten sich kaum aus der Defensive lösen. Thun hatte viele fast 100% Chancen, konnte aber in diesem Viertel nur 1 Treffer erzielen. Auch im letzten Viertel versuchten die Thunerinnen nochmals alles, leider sollte der tolle Einsatz nicht von Erfolg gekrönt sein und das Spiel endete mit einer 7:10 Niederlage.
Wie wir alle wissen, Sport kann manchmal auch ungerecht sein.

 

Schon am nächsten Abend stand das 2. Spiel im Joggeli in Basel auf dem Programm. Das Spielfeld in Basel ist im Gegensatz zum 25m Becken im Strandbad breiter und auch in wenig länger, was das Basler Spiel eher bevorteilt.
Es entwickelte sich abermals ein sehr intensives Spiel.  Die Thunerinnen führten nach dem ersten Viertel mit 2:1. 
Auch das zweite Viertel verlief ausgeglichen. Die Baslerinnen legten immer wieder vor, die Thunerinnen schafften aber jedes Mal den Ausgleich. Das 6:6 erzielte Martina gleichzeitig mit dem Pausenpfiff. Ihr nahe an der Mittellinie abgegebener Schuss lies die Torhüterin überraschend passieren.

Doch je länger das Spiel dauerte, umso mehr konnten die Baslerinnen ihr leichtes Plus im schwimmerischen Bereich in Szene setzen. Im Gegensatz dazu, schwanden bei den Thunerinnen die Kräfte. Es schlichen sich Unaufmerksamkeiten in Ihr Spiel ein, welche von den Gegnerinnen konsequent ausgenützt wurden. War im ersten Spiel das dritte Viertel das Stärkste des Strandbad Teams, sollte es nun das Schwächste werden und ging mit 5:1 verloren. Die Vorentscheidung war gefallen und es gelang den Gästen in der Folge nicht mehr nochmals aufzuschliessen. Thun musste nun auch Ihrem strengen Programm im Mai und Juni (11 Spiele) ein wenig Tribut zollen. 

Fazit:
Trotz dieser beiden Niederlagen, waren es die beiden besten Saisonspiele der Thunerinnen und sie konnten dem Favorit aus Basel alles abfordern. Basel ging dank seiner Effizienz in den entscheidenden Momenten nicht unverdient als Sieger aus dieser Serie hervor.
Im Vergleich zur letztjährigen Serie wurde Basel von den Thunerinnen noch stärker gefordert und zumindest im ersten Spiel hätten auch die Thunerinnen gewinnen können. Dies obwohl Basel in diesem Jahr sogar zwei Ausländerinnen einsetzte. Trotz Niederlagen…starke Leistung. 

 

Das letzte Saisonspiel wird nun das Spiel um Platz drei sein. Dies wird je nach Ausgang des anderen Halbfinals in Horgen oder Winterthur stattfinden. Ein Spieltermin wird nach Ende des anderen Halbfinals Winthertur – Horgen (momentaner Stand 1:1) abgemacht.

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