Turnierbericht U15

Matchbericht gegen Riviera Barracudas und CN Nyon

Um Eines vorweg zu nehmen, aus meiner Sicht ist der Auftakt zur Strämu-Saison mehr als geglückt.

Strahlend schönes Wetter und glasklares (etwas kaltes :)) Wasser erwartete unsere U15 Mannschaft an diesem heutigen Tag zu Hause in Thun. Eine gefühlte Ewigkeit war es her, seit wir das letzte Mal das Meisterschaftsequipment aufgebaut haben und uns auf Spiele zu Hause vorbereiten konnten.

Umso grösser war die Vorfreude und die Motivation, vor dem Heimpublikum zu zeigen, was wir als Mannschaft können.

Der erste Match fand gegen Riviera Barracudas statt, eine Mannschaft, die es zu schlagen gab. Der Gameplan war daher klar. Mit einer soliden und starken Verteidigung in den Match starten und danach mit genauen und kurzen Pässen Torchancen erarbeiten. Bereits im ersten Viertel das Matchs konnte die Mannschaft dieses Ziel umsetzen. Trotz einigen übereilten und ungenauen Pässen und Abschlüssen resultierte nach dem ersten Viertel ein 3:0 zu unseren Gunsten. Nach dieser soliden und tollen Grundlage konnten wir die anderen drei Viertel ebenfalls immer für uns entscheiden und allen 13 spielberechtigten Mannschaftmitgliedern Wasserzeiten geben. Am Ende resultierten ein klares und nie gefährdetes 11:3 für die Mannschaft aus Thun/Bern. Der Favoritenrolle wurden wie mehr als gerecht und alle Spieler:innen haben gezeigt, dass sie das Wasserball auch in der langen freien Zeit, nicht verlernt haben. Und doch hatten wir als Trainerinnen am Ende des Spiels das Gefühl, da geht noch mehr und das volle Potential ist noch nicht abgerufen.

 

Diese Gefühl bestätigte sich im zweiten Match, der gegen das grundsätzlich stärker einzustufende Nyon stattfand. Was niemand wusste, es würde eine spannender, hartumkämpfter und torarmer zweiter Match der U15 werden…

Am Ende fielen auf beiden Seiten nur 3 Tore und die beiden Mannschaften trennten sich in einem verdienten Unentschieden. Das Spiel konnte zu jeder Zeit auf beide Seiten kippen und beide Mannschaften hatten die Möglichkeiten, vorzeitige Entscheide zu erzwingen, daher geht die Punkteteilung am Ende auch völlig in Ordnung. Ein harter Kampf und viel Einsatzwille zeigte am Ende, dass auch eine nominell schwächer Mannschaft in den entscheidenden Phasen genau gleich stark sein kann. Um den Vergleich etwas herzustellen und die Leistung unserer Junior:innen noch hervorzuheben, gegen Carouge (die klar erstplatzierte Mannschaft in dieser Gruppe) verlor Thun/Bern 21:0 und Nyon 11:3. Mit diesem Vergleich gewinnt das Unentschieden nochmals stark an Bedeutung und zeigt den Fortschritt, den die Mannschaft seit dem letzten Turnier am 24.04.2021 machen konnte.

Als wichtiges Puzzleteil zu diesem Erfolg sehe ich den Teamspirit dieser Mannschaft und die Unterstützung derjenigen, die an diesem Tag mit dabei waren und vielleicht nicht so viel oder gar keine Einsatzzeit erhalten haben. Drei U13 Spieler:innen haben den ganzen Turniertag mitgemacht, ohne aufgeboten worden zu sein, um einfach für ihre Freunde da zu sein, einen Teil des Teams zu sein und sie zu unterstützen.

Dieser Zusammenhalt war für mich das persönliche Highlight des Tages und der Schlüssel zu diesem erfolgreichen Tag.