Am Samstagabend trafen wir auswärts im Mon-Repos in Lausanne auf Lausanne Aquatique. Offiziell war es unser zweites Spiel der Saison in der National League Women, doch für uns fühlte es sich wie der eigentliche Start an. Endlich wieder fast komplett, endlich wieder als Team im Wasser.

Der Start gelang uns nach Mass. Ein etwas nervöser Beginn und einige ungenaue Pässe führten dazu, dass der Beginn ein Hin und Her war. Je länger das erste Viertel dauerte, desto besser fanden wir aber den Rhythmus und konnten nach und nach die Führung ausbauen.

Allen voran Alina, die mit sechs Treffern eine starke Leistung zeigte und immer wieder Verantwortung übernahm. Auch Anouk (5 Tore) setzte wichtige Akzente in unserem Angriffsspiel und räumte hinten in der Verteidigung auf. Zur Halbzeit lagen wir komfortabel in Führung und hatten das Spielgeschehen klar im Griff.

Besonders erfreulich war, dass wir durchrotieren konnten. Jede Spielerin erhielt Einsatzzeit und übernahm Verantwortung. Genau so wollen wir als Team auftreten. Auch defensiv standen wir über weite Strecken stabil und liessen nur wenig zu.

Natürlich gab es Phasen, in denen wir uns einige kleine Unkonzentriertheiten erlaubten, doch wir blieben ruhig und konnten uns wieder organisieren. Der Schlusspunkt zum 15:5-Endstand war Ausdruck unserer geschlossenen Mannschaftsleistung.

Ein besonderes Highlight war das Debüt von Charlène, die ihr erstes Spiel in der Schweizermeisterschaft absolvierte. Schön, dich offiziell im Thuner Kader im Einsatz zu sehen!

Und dann war da noch die Szene vor Spielbeginn…

Mischi sorgte beinahe für Nervenkitzel abseits des Beckens, als sie Pe’s Badekleid fast beschädigte. Zum Glück blieb alles heil, und wir konnten mit kompletter Ausrüstung und vollem Fokus ins Spiel starten.

Das 15:5 auswärts in Lausanne gibt es gutes Gefühl. Es war zwar erst unser zweites Saisonspiel – aber für uns fühlt es sich an wie der eigentliche Auftakt.

Jetzt gilt es, diesen Schwung mitzunehmen und im nächsten Spiel genau dort anzusetzen.

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